Die Friedberger A – Jugend hat das Spitzenspiel gegen Anzing mit 26:29 (12:12) verloren. Damit haben die Oberbayern in der Bayernliga die um drei Minuspunkte bessere Bilanz, Friedberg bleibt aber vorerst noch an der Tabellenspitze.  

Anzing hat zwei Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz. Friedberg beendete am Sonntag bereits seine Hinrunde im Spitzenspiel des Tabellenführers gegen das Team mit den wenigsten Minuspunkten. Einen großen Anteil daran haben sicherlich die beiden wurfstarken Halben Henrich und Meyer. Anfangs rückte auch die Friedberger Abwehr viel zu spät auf diese beiden Gegenspieler heraus, der TSV lag darum stets zurück.

Eine Umstellung in der Defensive half dann aber. Jetzt stand Friedberg stabiler und schaffte den 12:12 Ausgleich zur Pause. Im zweiten Durchgang sollten die Herzogstädter lange Vorteile haben.

Die Defensive hielt den starken Anzinger Rückraum mit ihrer offensiveren Ausrichtung gut in Schach. Vorne agierten die Friedberger konzentrierter, sie waren mit 18:15 und 23:21 vorne. Anzing ging aber volles Risiko: In jedem Angriff nahmen die Oberbayern jetzt ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler heraus. Das zahlte sich aus: Mit dem 26:26 drei Minuten vor dem Ende war wieder alles drin.

Friedberg ging in Überzahl in die letzten Minuten, spielte diese aber schlecht aus. Technische Fehler führten dazu, dass man trotz der numerischen Überlegenheit in Rückstand geriet. In dieser Phase trafen die Friedberger vorne zu viele falsche Entscheidungen, so dass ihnen kein Treffer mehr gelang.

Mit dem 26:29 (12:12) hat Anzing im Kampf um Rang eins in der Bayernliga jetzt die Vorteile auf seiner Seite. Friedberg beendet das Handballjahr in zwei Wochen mit der Partie beim Vorletzten aus Königsbrunn.

 

Karl; Seidler; Häusler (5); Braun; Hrgic (8); Müller; Stepanek; Graf; Salopek (1); Hartl (1); Link (6); Lugauer (1); Cada (3); Porterfield (1).