Die Derbyzeit ist angebrochen für die Friedberger Handballer. Am Samstag ab 20 Uhr sind sie beim Nachbarn in Haunstetten zu Gast.

Das vorletzte Saisonspiel hat es in sich für den TSV. Die Aufgabe bei den Augsburgern, die mitten drin stecken im Abstiegskampf, ist voller Brisanz. Haunstetten belegt momentan den letzten Abstiegsplatz und hat den schlechteren direkten Vergleich mit den Konkurrenten aus Lohr und dem HT München, der einen Zähler Vorsprung hat. Die Lage ist angespannt, angesichts des Restprogramms sieht es wohl so aus, als müsste Haunstetten seine beiden verbleibenden Partien gewinnen, um den Abstieg in die Landesliga zu vermeiden.

Aber es ist nicht so, als wüssten die Augsburger nicht, wie man Friedberg bezwingt. Im Dezember erwischten die Herzogstädter zu Hause einen rabenschwarzen Tag im Derby und verloren deutlich gegen den Nachbarn. Dafür will sich Friedberg am Samstag revanchieren.

Der TSV kann für den Samstag wieder auf Peter Haggenmüller bauen. Der Rückraumspieler ist schmerzfrei und hat alle Einheiten unter der Woche absolvieren können. Linksaußen Alexander Schneider steht ebenfalls im Kader, ist aber immer noch angeschlagen.

„Man kann einmal gegen eine Mannschaft verlieren in einer Saison“, sagte Trainer Fadil Kqiku. „Aber das wird uns nicht noch einmal passieren. Haunstetten braucht dringend Punkte, die Halle wird voll sein, viel steht auf dem Spiel. Das sind die Partien, auf die man sich freut, und für die man das Letzte aus sich herausholt. Meine Mannschaft ist heiß für das Derby, sie will sich für die Hinrunde revanchieren und den vielen Fans, die mitfahren nach Augsburg, etwas bieten.“

 

Domenico Giannino (gia)