Die Friedberger Handballer starten nach der Osterpause wieder in den Spielbetrieb. Am Samstag ab 20 Uhr empfangen sie Ottobeuren zum Heimspiel in der TSV – Halle.

Der Vorletzte der Bayernliga schwebt vier Spieltage vor dem Saisonende in großer Abstiegsgefahr. Sein Rückstand auf Anzing und Rothenburg, die im Klassement direkt vor ihm platziert sind, beträgt drei Zähler. Angesichts der wenigen verbleibenden Spiele muss Ottobeuren unbedingt punkten, und das macht die Allgäuer besonders gefährlich.

Sie haben sich in der Winterpause mit dem Montenegriner Dusko Trifunovic verstärkt. Der torgefährliche Spieler hat der Offensive der Allgäuer enorm geholfen, auch in der Abwehrarbeit leistet er einen wichtigen Part. Aber nicht nur auf ihn müssen die Friedberger am Samstag aufpassen. Schließlich hat Ottobeuren das Hinspiel gewinnen können, trotz des schlechten Tabellenplatzes muss der TSV seinen nächsten Gegner sehr ernst nehmen.  

Bei den Herzogstädtern fehlt weiterhin der verletzte Michael Schnitzlein. Beruflich verhindert ist diesmal Andreas Dittiger. Vor der Osterpause endete die Friedberger Serie in Unterhaching. Bis dahin waren die Handballer seit Ende November in der Bayernliga ungeschlagen geblieben. Dieser Misserfolg hat sie im Kampf um die Vizemeisterschaft etwas zurückgeworfen, der Zweite aus Günzburg hat jetzt drei Zähler Vorsprung auf den TSV, der auf den vierten Platz zurückgefallen ist.

Trainer Mirko Pesic freut sich auf die Herausforderung: „Ottobeuren hat als einziges Team in der Bayernliga noch die Chance, beide Spiele gegen uns zu gewinnen. Darum gehen wir mit einer besonderen Motivation in dieses Heimspiel, wir wollen das nicht zulassen. Aber unser Gegner steckt mitten drin im Abstiegskampf, er braucht dringend Punkte und ist darum besonders gefährlich.“

Domenico Giannino (gia)