Am Sonntag ab 16.30 Uhr kommt es für die zweite Mannschaft des TSV Friedberg zu einem richtungsweisenden Duell. In Gundelfingen wird es dann für die Handballer darum gehen, sich von den direkten Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Der Vorletzte muss, wenn er sich noch retten will, gegen die Herzogstädter seine wohl allerletzte Chance ergreifen. Gundelfingen konnte nämlich in der Rückrunde nur zwei Spiele gewinnen und verlor die letzten sechs in Folge. Da die Situation in den höheren Ligen auch die Anzahl der Absteiger in der Landesliga bestimmt, kann sich auch für den TSV Friedberg noch alles verändern: Die Spanne der Möglichkeiten reicht vom direkten Abstieg über Relegationsspiele bis hin zur Rettung aus eigener Kraft.

Gundelfingen hat momentan sechs Zähler Rückstand auf Friedberg und kann nur mit einem Sieg seine Rettungschancen am Leben erhalten. Die Gäste wiederum blicken auf eine Niederlagenserie zurück, die sie vom sicheren Mittelfeld wieder zurück gebracht hat mitten in den Kampf um den Klassenerhalt. Die äußerst unglückliche Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Niederraunau steht für die Misere der letzten Wochen exemplarisch: Wieder hatte Friedberg genug klare Chancen auf einen Sieg, aber die fehlende Konsequenz vor dem gegnerischen Tor sorgte dafür, dass auch dieser Gegner die Punkte für sich behalten konnte.

Es geht jetzt für uns ausschließlich um die letzten drei Spiele, und natürlich besonders um die Aufgabe am Sonntag“, sagte Trainer Gerald Schwarz. „Wir werden keine Energie damit verschwenden, vergangenen Chancen hinterher zu trauern. In Gundelfingen können wir uns zwei lebenswichtige Punkte sichern, und dafür werden wir alles in die Waagschale werfen. Der Kampf um den Klassenerhalt ist noch nicht vorbei, wenn wir punkten, ist immer noch alles drin.“

 

Domenico Giannino (gia)