Am Samstag, 1. Juni, wird es für die weibliche C – Jugend der JSG Friedberg-Kissing ernst. Dann geht es für die Handballerinnen um die Qualifikation zur Landesliga.

Fünf Mannschaften spielen dann im Sportzentrum Anzing im Modus jeder gegen jeden. In der ersten Runde Anfang Mai in Murnau reichte der weiblichen C – Jugend der dritte Platz in einem Viererfeld, um im Rennen um die Landesliga zu bleiben. In den direkten Duellen gegen Innsbruck, die HSG Rednitzgrund 2, Vaterstetten und den Gastgeber aus Anzing geht es schließlich am kommenden Samstag um einen der begehrten Plätze in der überregionalen Liga.

Seit über zwei Monaten steht die neue Mannschaft und arbeitet gemeinsam mit ihrer Übungsleiterin Rojin Bindal und ihren beiden Co - Trainern Mario Malovetz und Deacon Link daran, sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten. Das Ziel Landesliga ist für die 20 Mädchen jetzt nur noch ein gutes Turnier entfernt. Die Spielerinnen kommen aus den drei Vereinen Friedberg, Kissing und Mering, welche im weiblichen Bereich auch in dieser Saison miteinander kooperieren. 

Die Zeit war jedoch knapp bemessen für eine optimale Vorbereitung. Auch das alljährliche Problem, dass die Jugendqualifikationen parallel zu Kommunionen und Konfirmationen stattfinden, hemmte die JSG. Denn daher müssen viele Mannschaften oft auf Spielerinnen verzichten. Obwohl die Startbedingungen nicht optimal waren, ist die Trainerin guter Dinge und sieht nach so kurzer Zeit bereits gute Fortschritte bei ihrer JSG.

„Das Engagement in der Mannschaft ist bemerkenswert und so allmählich sind alle miteinander vertraut und eingespielt“, sagte Trainerin Rojin Bindal. „Es hat sich ein starkes Team in der kurzen Zeit entwickelt, in der wir miteinander arbeiten konnten. Sowohl die Trainer als auch die Mädels als Mannschaft haben sich gefunden. Das ist besonders wichtig, um am Samstag im entscheidenden Turnier um die Landesliga gut abzuschneiden.“

Die Begegnungen im Sportzentrum Anzing starten um 10 Uhr. Friedberg-Kissing ist ab 10.45 Uhr in seinem ersten Spiel gegen Innsbruck gefordert. Spätestens gegen 17 Uhr wissen die Handballerinnen, in welcher Liga sie in der kommenden Saison antreten werden.  

 

Domenico Giannino (gia)